Vitrektomie Glaskörper-Operation

Bei einer Vitrektomie wird der Glaskörper aus dem Augeninneren entfernt. Zunächst wird das Augeninnere mit Flüssigkeit oder Luft oder einem Gas-Luft-Gemisch gefüllt. Langfristig ist das Augeninnere nach einer solchen Operation mit augeneigener Flüssigkeit gefüllt.

Eine Vitrektomie kann notwendig sein bei Trübungen des Glaskörpers zum Beispiel durch Blut, bei diabetischen Netzhauterkrankungen, bei Netzhautablösung, bei Membranbildungen auf der Netzhautoberfläche (Macular pucker, epiretinale Gliose), bei Lochbildung der Netzhautmitte (Makulaforamen) und anderen selteneren Netzhauterkrankungen.

Wir operieren mit der modernen 23G-Technik. Wir führen diese Operation im Augeninneren unter Sicht mit einem Mikroskop unter Verwendung feinster Instrumente über drei kleine, weniger als einen Millimeter große Öffnungen durch.

Bei uns wird diese Art der Operation entweder in örtlicher Betäubung oder  unter Vollnarkose durchgeführt. Den etwa 3-tägigen stationären Aufenthalt verbringen unsere Patienten im direkt an unsere Praxis angrenzenden St. Josefs-Hospital, in dem wir auch die Operation durchführen.